Die Entwicklung des Unternehmerverbandes
Berlin e.V.
| 1990 |
Mitarbeit der "Gründungsväter" bei der Erarbeitung
des Gesetzes zur Privatisierung und Reorganisation des volkseigenen Vermögens
in der DDR und Gründung des Unternehmerverbandes der DDR mit dem
Landesverband Berlin-Brandenburg.
|
| 1991 |
Neugliederung der Verbandslandschaft mit der Bildung der
Unternehmerverbände Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen,
Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin, Vorpommern und Rostock und Umgebung. 1992
Zielgerichteter Auf- und Ausbau von Arbeitskontakten mit Handelsvertretungen,
Kammern und Verbänden im In- und Ausland.
|
| 1993 |
Bildung der ersten Arbeitskreise zur Förderung der Entwicklung
wirtschaftlicher Beziehungen mit den Ländern Osteuropas und anderer
Reformstaaten. Gründung der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände
Berlin und Brandenburg.
|
| 1994 |
Erstausgabe des verbandseigenen Informationsdienstes "UV-Nachrichten"
und Einführung regelmäßiger Unternehmerstammtische. Gründung
des Versorgungswerkes des Unternehmerverbandes Berlin e.V. Trägerschaft
für das Berliner ABM-Projekt "Arbeitsmarkt 2000". Abschluss
einer Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Reisebüro GmbH Berlin.
|
| 1995 |
Organisation der ersten Unternehmerreisen in osteuropäische
Länder und Aufnahme eines regelmäßigen Beratungsservices
für Existenzgründer in Berliner Arbeitslosenzentren. Gründung
der Arbeitsgemeinschaft der Unternehmerverbände der neuen Bundesländer
und Berlin. Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der RPIC GmbH (Tschechien)
sowie der Stiftung für Unternehmensförderung in Szolnok (Ungarn).
|
| 1996 |
Beginn der Beratungstätigkeit für insolvenzgefährdete
Unternehmen und Start der Wochenendseminare für Existenzgründer.
|
| 1997 |
Einrichtung des ersten Regionalbüros des Verbandes im
Bezirk Weißensee und Durchführung eines Deutsch-Ungarischen Unternehmertreffens
im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft. Trägerschaft
für ein Projekt des Berliner Senats zur Schaffung von zusätzlichen
Ausbildungsplätzen im Ausbildungsverbund. Kooperationsvereinbarung
mit der IHK Wjatka in Kirov (Russland) sowie der IHK des Komitates Heves
(Ungarn). Rahmenvereinbarung mit dem Bundesverband freiberuflicher Sicherheitsingenieure
e.V.
|
| 1998 |
Organisation einer Exportförderveranstaltung im Auftrag
des Bundesministeriums für Wirtschaft nach Kuba und Durchführung
weiterer Unternehmerreisen nach Russland und Ungarn. Eröffnung von
Regionalbüros in den Bezirken Pankow und Mitte. Erstes Sicherheitspolitisches
Symposium für den Mittelstand in Berlin und Brandenburg in Zusammenarbeit
mit dem Landesamt für Verfassungsschutz Berlin. Kooperative Mitgliedschaft
im Verein Deutscher und Ausländischer Kaufleute e.V. (VDAK). Mitglied
im Verein Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Erstmaliger Auftritt des
Verbandes im Internet.
|
| 1999 |
Ausbau der kooperativen Zusammenarbeit mit wirtschaftlichen
Einrichtungen und Institutionen in Russland und anderen MOE-Ländern.
Übergabe eines Forderungskataloges der Unternehmerverbände der
neuen Bundesländer und Berlin an die neue Bundesregierung zur stärkeren
Berücksichtigung der mittelständischen Interessen in der Wirtschaftspolitik.
Mitveranstalter der Veranstaltungsreihe "Unternehmer kochen für
Unternehmer".
|
| 2000 |
Festakt zum 10-jährigen Bestehen der Unternehmerverbände
der neuen Bundesländer und Berlin im Berliner Abgeordnetenhaus. Einrichtung
eines Regionalbüros des Verbandes in Berlin-Reinickendorf. Eröffnung
des ersten JOB POINT in Berlin nach dänischem Vorbild im Rahmen des
EU-Projektes IRES/Ouverture als Projektträger und in Kooperation mit
der gsub Gesellschaft für soziale Unternehmensführung mbH, finanziert
durch das Arbeitsamt Berlin Ost und mit Mitteln des Landes Berlin und der
EU. Gemeinsame Teilnahme mit dem Versorgungswerk des Verbandes an der deutschen
Gründermesse.
|
| 2001 |
Mitgliedschaft im Verein Berliner Wirtschaftsgespräche
e.V. Neuorganisation der Zusammenarbeit der Unternehmerverbände der
neuen Bundesländer und Berlin im Rahmen der Interessengemeinschaft.
Mehrtägige Klausurtagung zur weiteren Verbesserung der Verbandsarbeit.
Start der jährlichen traditionellen Weihnachtsbaumernte für Mitglieder,
Partner und Freunde des Verbandes.
|
| 2002 |
Erfolgreicher Abschluss des EU-Projektes IRES/Ouverture und
Fortführung des Projektes JOB POINT Marzahn. Kooperationsvereinbarung
mit der BNPO Schweiz zur Vertretung der Verbandsinteressen in der Schweiz.
Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom auf der Basis von Rahmenverträgen.
Eröffnung des zweiten JOB POINT in Berlin Neukölln. Treffen der
Präsidenten der Unternehmerverbände der neuen Bundesländer
und Berlin mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.
|
| 2003 |
Berufung des Präsidenten des Unternehmerverbandes Berlin
e.V. in den Unternehmerbeirat der bundesweiten OSKAR-Stiftung ("OSKAR
für den Mittelstand"). Erfolgreiche Realisierung eines Projektes
zur Beratung von potentiellen Existenzgründern über die Chancen
und Risiken einer Selbständigkeit Im Bezirk Berlin-Reinickendorf. Erhöhung
des Anwendernutzens durch das Internetportal des Verbandes durch die Einbindung
einer Online-Kooperationsbörse. Schaffung einer weiteren Plattform
für den Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmern sowie zur Anbahnung
neuer Kontakte und den Aufbau von Kooperationsnetzwerken mit der neuen Veranstaltungsreihe
"UV-Unternehmerbrunch". Übergabe eines gemeinsamen Positionspapiers
der Präsidenten der Unternehmerverbände der neuen Bundesländer
und Berlin zu den Erfordernissen unserer Zeit an die Bundesregierung und
die Landesregierungen.
|
| 2004 |
Durchführung einer repräsentativen Umfrage unter
kleinen und mittelständischen Unternehmen in Berlin-Brandenburg zu
aktuellen Fragen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Fortsetzung der
erfolgreichen Informationsveranstaltungen des Verbandes "Selbständigkeit
- eine Alternative zur Arbeitslosigkeit?" und Begrüßung
des 1000. Teilnehmers im Herbst.
Mitgliedschaft des Verbandes in der nationalen Begleitkommission für
das durch Spanien geleitete EU-Projekt "JAKIN", das Bewertungskriterien
für die Wirkung von Weiterbildung in KMU entwickelt. Start einer weiteren
Veranstaltungsreihe zur jährlichen Suche des "UV-Bowlingchampion".
|
| 2005 |
Aktive Mitarbeit des Verbandes in
den Steuerungsgruppen der bezirklichen Bündnisse für
"Wirtschaft und Arbeit“ in Pankow und Reinickendorf.
Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem IB Hotel „Am
Campus“ am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in
Berlin-Adlershof. Zur außergerichtlichen Beilegung von
Streitigkeiten
im Wirtschaftsbereich durch erfahrene Mediatoren wird beim Verband
eine eigene „Einigungsstelle“ eingerichtet.
Die Mitgliederversammlung beschließt auf Vorschlag des
Präsidiums die Berufung eines Präsidiumsbeirats mit
Persönlichkeiten aus der
Berliner Wirtschaft und Öffentlichkeit.
|
| 2006 |
Dipl.-Ing. Klaus-Dietrich Matschke, Direktor der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Prof. Dr. Klaus Semlinger, Vizepräsident der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) und Dr. Frank Büchner, Gebietsleiter Region Ost der Siemens AG Deutschland werden in den Präsidiumsbeirat des Verbandes berufen. Durch die Zusammenarbeit mit neuen Partnern bei größeren Veranstaltungen wird die Netzwerkarbeit weiter qualifiziert („Pankower Gespräche“, „Schweizer Wirtschaftstreffen“ u.a.). Der Unternehmerverband Berlin e.V., der Unternehmerverband Brandenburg e.V. und die Meisterakademie im Ausbildungsverbund Teltow e.V. (AVT) unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung. Der Präsident des Verbandes übergibt im Namen der IG der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin ein aktuelles Positionspapier an Bundesminister Tiefensee.
|
| 2007 |
Teilnahme des Präsidenten am Gespräch der Spitzenvertreter ostdeutscher Wirtschaftsverbände zur Unternehmenssteuerreform 2008 bei Bundesminister Tiefensee. Organisation der Jahreskonferenz der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin in der Hauptstadt. Betreuung einer Wirtschaftsdelegation mit 150 Teilnehmern aus der Bretagne während ihres Besuches in der Region Berlin-Brandenburg sowie Unterzeichnung einer Erklärung gemeinsam mit dem Unternehmerverband Brandenburg e.V. und dem französischen Unternehmerverband, Region Bretagne, zur Zusammenarbeit.
|
| 2008 |
Empfang und Betreuung einer chinesischen Delegation aus führenden Vertretern aller Fachressorts der Verwaltung bzw. der Regionen und Städteregierungen der Provinz Guangxi in Berlin, die zu einem mehrtägigen Studienaufenthalt und Erfahrungsaustausch zum Thema Berufsbildung in der Bundesrepublik weilten. Gemeinsame Abstimmungsrunde der Verbände von Berlin, Brandenburg und Sachsen mit der SIGNAL IDUNA, dem langjährigen und zuverlässigen Kooperationspartner der verbandseigenen Versorgungswerke, zur weiteren Entwicklung und Qualifizierung der Zusammenarbeit. Beschluss der AGENDA 20-11, die die mittelfristigen Ziele und Aufgaben des Verbandes bis zu seinem 20-jährigen Bestehen im Jahr 2011 vorgibt.
|
| 2009 |
Erfolgreicher Start der neuen Veranstaltungsreihe „UV-Kamingespräche“ im renommierten Berlin Capital Club mit Persönlichkeiten aus der Berliner Politik und Wirtschaft, in der aktuelle Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung diskutiert werden. Zu den ersten Gästen zählten u. a. die Finanzsenatoren Dr. Thilo Sarrazin und sein Nachfolger Dr. Ulrich Nußbaum sowie der Direktor der Deutschen Bank Dr. Edgar Most.
|
| 2010 |
Siegfried Dross, Direktor Vertrieb Deutschland der BOMBARDIER Transportation GmbH, verstärkt mit seiner Kompetenz den Präsidiumsbeirat des Verbandes. Der Präsident unseres Verbandes, Dr. Wilhelm H. Lutz beendet seine langjährige Sprechertätigkeit für die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin. Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "UV-Kamingespräche" wurde mit Frank Henkel, Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Berlin und der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Ausblick auf die Wahlen 2011 in Berlin fortgesetzt.
|
| 2011 |
Die erfolgreiche Talkrunde „UV-Kamingespräche“ wird im Frühjahr mit Renate Künast, Mitglied des Bundestages und Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen sowie Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Berliner Abgeordnetenhauswahl im Herbst, fortgesetzt. Dr. Wilhelm H. Lutz, langjähriger Präsident des Unternehmerverbandes Berlin e.V., beendet Mitte des Jahres aus persönlichen Gründen seine ehrenamtliche Tätigkeit für den Verband. Zu seinem Nachfolger wird der bisherige Vizepräsident Armin Pempe, Geschäftsführer der D&B Dienstleistung und Bildung gemeinnützige GmbH, gewählt. Ende des Jahres treffen sich die Präsidenten der „Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin“ in Leipzig mit dem neuen Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler zu einem Arbeitsgespräch.
|